Mit 1. Jänner wäre die Übergangsfrist für Hausapotheken ausgelaufen, welche einen gewissen Schutz bei Ansiedelung einer öffentlichen Apotheke für Hausapotheken bietet. Diese Regelung diente dazu, dass Hausapotheken nicht sofort schließen mussten, sprich Ärzte Medikamente weiter verkaufen durften. Der Schutz hielt bis zur Pensionierung, endete jedoch spätestens nach zehn Jahren.

Der Verfassungsgerichtshof hob jedoch diese Regelung im Jahr 2012 auf. Betroffen von diesem Umstand sind 180 Hausapotheken in Österreich. Mit einem Abänderungsantrag zum Apothekengesetz ist diese Frist jedenfalls bis 2018 verlängert worden.

Der Präsident der Tiroler Ärztekammer, Dr. Artur Weichselberger, hält es für notwendig, dass Hausapotheken als Anreiz für die Niederlassung in ländlichen Gebieten dienen sollen. Der Präsident der Tiroler Apothekerkammer, Dr. Martin Hochstöger, hält diesem Umstand entgegen, dass eine Teilung der Handelsspannen bei einer Koexistenz in der Praxis nicht durchführbar wäre. Beschlossen wurde ebenfalls, dass bei Gemeindezusammenlegungen (z.B. Steiermark) der Status der Gemeinden vom Jahr 2006 maßgeblich ist und die Schließung der betroffenen Hausapotheken (Verlust von 30% der Hausapotheken in der Steiermark) verhindert wird.

Außerdem wurde in einem Entschließungsantrag beschlossen, dass Apotheken und Ärzte bis 2015 ein nachhaltiges Modell zur Gewährleistung der ärztlichen sowie der Medikamentenversorgung entwickeln müssen.

Quelle: APA

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