Bei Arbeitsverhältnissen, welche vor dem 1.1.2003 begonnen haben, besteht die Möglichkeit, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber einen Übertritt in das neue Abfertigungsrecht zu vereinbaren. Bei einem Übertritt ist zwingend eine schriftliche Einzelvereinbarung durchzuführen.

Es stehen zwei Wahlmöglichkeiten für einen Übertritt zur Auswahl:

Vollübertritt

Bei einem Vollübertritt werden die bisherigen Anwartschaften aus dem alten Abfertigungsrecht in Form eines Übertragungsbetrages auf die BV-Kasse übertragen. Die Höhe des Übertragungsbetrages ist frei vereinbar. Das Gesetz sieht keine Untergrenze vor, jedoch ist im Rahmen der Vereinbarung auf die Sittenwidrigkeit Bedacht zu nehmen, sodass beispielsweise die Unterschreitung der Hälfte der fiktiven Abfertigung, unzulässig sein wird. Außerdem muss neben der Festlegung des Übertragungsbetrages ein Stichtag des Übertritts vereinbart werden. Ab diesem Stichtag werden die Beiträge in die BV-Kasse eingezahlt.

Teilübertritt

Bei einem Teilübertritt ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Beiträge der Abfertigung "Neu" zu entrichten. Die Ansprüche der Abfertigung "Alt" werden eingefroren und nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ausbezahlt.

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